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Von der Diagnose zur Therapie

Am Aufnahmetag erhält jeder Patient eine umfassende Untersuchung. In der Psychosomatik wird diese durch eine ausführliche psychiatrische Aufnahmeexploration ergänzt.

Eine ausführliche Auflistung der diagnostischen Untersuchungsmöglichkeiten finden Sie hier: Diagnostische Untersuchungsmöglichkeiten

Patient mit medizinisch technischer Assistentin beim Belastungs-EKG
Belastungs-EKG

Beim Aufnahmegespräch vereinbaren wir mit dem Patienten Rehabilitationsziele und legen diese schriftlich fest.

Beispiele für Rehabilitationsziele der im Fachgebiet der Inneren Medizin/Kardiologie:

  • Steigerung der Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit
  • Einleitung einer bewussten gesundheitsfördernden Lebensstiländerung
  • Gezielte Senkung von Risikofaktoren, die das Herz und das Gefäßsystem betreffen
  • Erhalt oder Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit
  • Beseitigung von Funktionsstörungen
  • Hilfestellung zur Krankheitsbewältigung und psychische Stabilisierung

Beispiele für Rehabilitationsziele im Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie:

  • Selbstwertsteigerung
  • Stimmungsstabilisierung
  • Entspannungsförderung
  • Aufbau von alternativen Stressbewältigungs- und Copingstrategien
  • Steigerung der psychischen und physischen Belastbarkeit

Anschließend erstellen wir einen Behandlungsplan. Allgemeine Grundlage bilden die Reha-Therapiestandards der Deutschen Rentenversicherung sowie Therapiestandards der Klinik, die für verschiedene Erkrankungen entwickelt wurden. Darauf aufbauend erstellen wir – gemeinsam mit Ihnen – ein individuelles Therapieprogramm.

Den Behandlungsplan erstellen wir für eine Woche im Voraus. Nur durch aktive Mitarbeit des Patienten können die Rehabilitationsziele erreicht werden. Bei den Visiten besprechen wir mit dem Patienten den aktuellen Therapieerfolg und passen den Behandlungsplan bei Bedarf an.